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Who is...Heiko Nehlsen?

Blog-Eintrag   •   Apr 03, 2017 07:57 CEST

Heiko Nehlsen

Wenn man Heiko in letzter Zeit auf den Gängen in der Gneisenaustraße 66 trifft, sieht er meist aus, als habe er die Nacht durchgemacht. Das liegt wohl am Nachwuchs, der im Sommer die Familie des 39-jährigen Projektleiters Digital Media vervollständigt hat. Heiko lächelt müde, und das im wahrsten Sinne des Wortes, wenn man ihm ein „Guten Morgen“ entgegenschmettert. Wenig später sitzt er mit einem doppelten Espresso wieder an seinem Platz. Ein paar Klicks, News, Alerts – und er ist voll da. 

Wenn man Heiko bittet, in einem Satz zu beschreiben, was er bei Ausschnitt macht, bringt er es auf den Punkt: „Beobachten und analysieren was das Zeug hält - also möglichst zugespitzte Erkenntnisse aus großen Datenmengen gewinnen.“ Der Diplom-Politologe kam während seines Studiums 2007 zu Ausschnitt und ist seither geblieben. Gefragt nach dem Warum, ist Heiko sicher: Die Abwechslung ist einfach toll. Man muss sich hier täglich intensiv mit diversen Themen auseinandersetzen – manchmal auch mit Dingen, die einen privat nicht zwangsläufig interessieren würden. So erarbeitet man sich ein ziemlich breites Allgemein- und auch Spezialwissen. Vielleicht kann ich das ja mal bei ‚Wer wird Millionär‘ gewinnbringend einsetzen.“

Trends, insbesondere im Web erkennt Heiko schnell und meistens, bevor sie anderswo so richtig ankommen. Wer also die neuste App, das coolste Spiel oder den besten Blog sucht, ist bei ihm richtig. Für Heiko steht fest: „Mein Job hier ist nie langweilig. Insbesondere die digitale Welt steht nun mal nicht still, zudem bildet momentan die Zusammenführung von analoger und digitaler Welt in crossmedialen Analysen total spannende Herausforderungen.

Wir arbeiten mit immer größeren Datenmengen und was heute noch In ist, ist morgen komplett Out. Das sieht man gerade besonders gut an Facebook, welches bei der jüngeren Zielgruppe immer mehr an Bedeutung verliert. Gar nicht verwunderlich, wenn man bedenkt, dass mittlerweile fast alle Mütter, Väter, Onkels, Tanten usw. auf Facebook sind – für Kids alles andere als cool, wenn Mami das neueste Foto ‚liked‘ oder den Status kommentiert. Momentan weichen deshalb gerade jüngere User verstärkt auf Snapchat und andere Netzwerke aus, bei denen sie noch den Vorteil haben, dass sie der älteren Generation sinnlos und unverständlich erscheinen. 

Aber auch das wird meiner Meinung nach nicht lange dauern. In ein bis zwei Jahren haben die dann auch Snapchat verstanden, und dann geht die Abwanderung auf neue Netzwerke weiter. Wo wir wieder dabei wären: Mein Job wird nie langweilig. Schließlich müssen wir auf unserer Seite immer dranbleiben und Möglichkeiten entwickeln, diese Kommunikationsströme zu monitoren und auszuwerten.“

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