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Die Woche in Social Media KW 29 I 2018

Blog-Eintrag   •   Jul 20, 2018 14:47 CEST

Helsinki Summit

Am Montag treffen Wladimir Putin und Donald Trump in Helsinki zu einem Gipfelgespräch aufeinander. Obwohl keine Erklärungen unterzeichnet werden, bezeichnen beide den Gipfel bei einer anschließenden Pressekonferenz als Erfolg. Jedoch sorgen erneut Äußerungen von Trump für Ärger. So hagelt es Kritik für Trumps Umgang mit den Vorwürfen gegen Russland, in den US-Wahlkampf 2016 eingegriffen zu haben. Putins Dementi bezeichnet Trump in diesem Zusammenhang als "stark und kraftvoll" und stellt sich somit nicht auf die Seite der US-Geheimdienste, die von dem Eingreifen Russlands überzeugt sind.

Unter dem Hashtag #TrumpPutinSummit können am Montag etwa 231 Tsd. Beiträge identifiziert werden. Schauen wir uns die Wahrnehmung des Treffens in den USA an: von den ca. 177 Tsd. hier veröffentlichten Beiträgen zum Thema, kann fast der Hälfte aller Posts (45%) ein negatives Sentiment zugeordnet werden.

Neben Hinweisen, dass Russland nicht Verbündeter der USA sei, wird Trump hier u. a. auch der Verrat seines Landes vorgeworfen. Dies sogar aus dem eigenen republikanischen Lager. Der entsprechende Begriff "treason" wird so in etwa 18 Tsd. Beiträgen erwähnt.

Kein Problem für Donald Trump. Kommen die kritischen Stimmen doch eh nur aus Fake News Media Outlets:

World Emoji Day

Am Dienstag feiert die Welt die Erfindung des Japaners Shigetaka Kuritader, denn es ist der Welt-Emoji-Tag. Für viele sind Emojis aus der täglichen Kommunikation kaum noch wegzudenken. Zum World Emoji Day werden am Dienstag insgesamt 304 Tsd. Beiträge veröffentlicht. Welche Emojis dazu weltweit am häufigsten genutzt wurden? Wir haben es uns angeschaut:

1. 😍 ca. 22.4 Tsd. Mal

2. 😂 ca. 15.4 Tsd. Mal

3. ❤ ca. 15 Tsd. Mal

Mega-Strafe für Google

Die EU-Kommission hat eine Rekordstrafe von 4,3 Milliarden Euro gegen Google verhängt. Der Vorwurf: Google habe seine marktbeherrschende Position beim Smartphone-System Android ausgenutzt, indem Smartphone-Herstellern und Mobilfunknetzbetreibern unzulässige Vorschriften für die Verwendung des Betriebssystems gemacht wurden und bestimmte Google-Apps vorinstalliert werden mussten.

Die Meldung zur Rekordstrafe wird am Mittwoch in etwa 1 Tsd. deutschsprachigen Beiträgen aufgegriffen. Diese generieren ein Engagment von ca. 8 Tsd. Interaktionen bei einer potenziellen Reichweite von ca. 27 Mio. Kontakten.

#fakescience

Mehr als 5.000 deutsche Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler haben Studien über scheinwissenschaftliche Verlage publiziert. Das ergaben Recherchen von NDR, WDR und dem SZ-Magazin. Infolgedessen trendet das Hashtag #fakescience auf Twitter und wird am Donnerstag in ca. 2.5 Tsd. Beiträgen verwendet. Das Phänomen der pseudowissenschaftlichen Verlage sei zwar bereits seit Jahren bekannt. Neu sei aber das Ausmaß und die rasant gestiegenen Zahlen bei den Publikationen. Zudem nutzten beispielsweise Produzenten fragwürdiger Krebsmedikamente oder Skeptiker des Klimawandels gezielt die scheinwissenschaftlichen Zeitschriften für ihre Thesen. Weltweit sollen 400.000 Forscherinnen und Forscher betroffen sein, heißt es in der Veröffentlichung der Rechercheergebnisse.

Gegenteiltiere

Sehr kurios ist das Hashtag #Gegenteiltiere, das am heutigen Freitag auf Twitter trendet und bislang in etwa 1 Tsd. Beiträgen verwendet wird. Was es damit auf sich hat? Das Prinzip ist einfach: Man nehme ein Tier und finde ein Gegenteil davon - fertig ist der Twittertrend! Hier ein paar Beispiele:

Ein schönes Wochenende wünscht ARGUS DATA INSIGHTS.

Was die Sozialen Medien bewegt, lesen Sie an dieser Stelle immer freitags.

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